Damm, Streik, Chaos: irgendwie nach Munnar

 

 

 

 

 

 

Einen Tag nach meiner Indien-Krise war ich wieder bester Dinge und machte mich mit drei der vier Backwaters-Freunde auf den Weg in die Western Ghats. Das sind Berge in der Mitte von Suedindien, beruehmt fuer angenehme Kuehle und Teeplantagen.

Bestimmt als Rache fuer meine schlechte Laune am Vortag schlug Indien zurueck: Wegen irgendeines Damms wurde  plotzlich im ganzen Land gestreikt. Nicht nur die Busfahrer hielten urploetzlich in voellig abgelegenen Kaeffern an und erklaerten, es gehe in fuenf Stunden weiter. Scheinbar jeder Ladenbesitzer, Schuhputzer und Rikshafahrer legte die Arbeit nieder, rien n’allait plus. Immerhin schafften wir es trotzdem in die Berge, wenn auch nicht wie geplant nach Kodaikanal, sondern nur bis Munnar, und bekamen ziemlich bizarre Tramp-Erlebnisse umsonst obendrauf.

Munnar liegt auf 1600 Metern Hoehe mitten in endlosen Teeplantagen. Um meine Nerven-Akkus wieder aufzuladen, habe ich auf eine organisierte Touristen-Tour verzichtet und bin auf eigene Faust und alleine Wandern gegangen. Viel Gruen, Alleinesein und vor allem mal kein Laerm und Gehupe – der Urlaub vom Urlaub war genau das Richtige, und von der Landschaft hier oben kann ich gar nicht genug bekommen. Und nicht zuletzt kommen hier meine geschlossenen Schuhe, Pullover und sogar die Windjacke zum ersten Mal zum Einsatz – schoen, die nicht umsonst mitgeschleppt zu haben!

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