Im Wunderland: Hampi

Meditieren über Hampi

Baum-Versuch (gescheitert) am Hanuman-Tempel

In Hampi, um Hami und um Hampi herum

Merke: Eine zweite Nacht im Semi Sleeper ist überhaupt kein Problem, die Müdigkeit siegt! Losgefahren, eingeschlafen, angekommen. Der Bus war voller Traveller, darunter sogar einige bekannte Gesichter aus dem Ashram und aus Munnar (Indien ist eben ein Dorf, haha), so dass ich mich nicht alleine auf die Suche nach einer Unterkunft machen musste. Schon die Fahrt im Minibus von Hospet nach Hampi: Spektakulär!

Hampi ist ein kleines Dorf, das auf einem großen Gelände liegt, auf dem früher mal 500 000 Hindus gelebt, gehandelt und gebetet haben. Heute sind vor allem Bazare und Tempel zu sehen. Die Ruinen sind aber – in meinen Augen – nichts gegen die zauberhafte Landschaft. Reisfelder, Palmenhaine und wie aufeschüttet wirkende Berge aus roten Felsbrocken wirken wie ausgedachte und künstlich-perfekt drappierte Kulissen.

Um möglichst viel davon mitzubekommen, haben wir und Fahrräder gemietet und sind damit die holprigen Straßen mehr entlang gehüpft als entlang gefahren, und ich kam aus dem Staunen gar nicht heraus. Das absolute Hightlight war ein Tempel oben auf einem Berg – die Geburtsstätte des Affengotts Hanumans. Entsprechend viele Affen sind dort oben unterwegs, allerdings beachtet man die nach drei Wochen Indien schon gar nicht mehr. Die Aussicht war – ich lade gleich Bilder hoch 🙂

Hampi ist nicht nur unglaublich schön, sondern auch unglaublich touristisch. Den Abend in einer Runde (Möchtegern-)Hippies  bei Burger, Kingfisher und Pulp Fiction ausklingen zu lassen, war nach Mysore genau das Richtige für mich.

Am nächsten Tag dann Power-Sightseeing in den Ruinen. Für den Abend hatte ich schon wieder einen Bus (SLEEPER!) nach Goa gebucht und wollte trotzdem alles sehen. Eine vermentliche „Abkürzung“ führte einen Kanadier und mich leider ins Nirgendwo, und ein alter Bauer musste uns auf unseren dornengeschundenen Beinen wieder auf den richtigen Weg führen.

Zur Belohnung habe ich mir eine gewaltige Portion Streetfood gegönnt, das beste an Essen, was Indien zu bieten hat, und mich dann in den Bus nach Goa gelegt. Dachte ich jedenfalls…

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Kategorien: Allgemein | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „Im Wunderland: Hampi

  1. Mutter

    Echt gemein, Deine Cliffhanger! Mama

  2. Unseren taeglichen Alessandro Altobelli gib uns heute!

    Altobelli(1)was’n das fuer ne bunte Mische von Fahrradlackierung? Und der Gepaecktraeger hat wohl auch noch nicht den Dt.Tuev kennengelernt, waS) Erinnert mich irgendwie an diese Banglaschrauber auf dMax.tv
    Altobelli(2)die Kraterlandschaft an deinen Beinen ist der Hammer!! Juckt so was eigentlich? Ich halte jede Wette, dass Mann die auch ausm All sehn kann;)
    Altobelli(3)ich wiederhole mich gerne: „Jedes Foto ist die Muehen wert – rock!ON + mehr DAvon!!!“

  3. der Weis(s)e

    Hi Tesa, es scheint Dir gut zu gehen, also mach weiter so!! Die Fasnet ist bald…*smile*
    Liebe Grüße aus Haigerloch – und allzeit fette Beute!
    C samt ASA

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